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Beschreibung

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„Nachhaltig ist unsere Lebensweise nur dann, wenn sie von einer Einstellung der Fürsorge für die Welt getragen wird. Dafür müssen Herz und Kopf zusammenarbeiten. Das bildet die Grundlage einer nachhaltigen Beziehung zwischen uns und unserer Umwelt.
Es gibt Denkansätze, die Erde neu zu begreifen, die über bloße Wissensanhäufung hinausgehen. In ihnen wird das Mitgefühl für unseren Planeten angesprochen. Am Beginn eines solchen Denkens und Fühlens steht die tiefe Wertschätzung für die Wunder und die Schönheit der Natur.
Ohne heilsame Emotionen fehlt eine wichtige Ressource, um unseren Planeten zu heilen. Mitgefühl ist eine der Ressourcen…“
(Zitate des XVII. Karmapa aus dem Buch „Das edle Herz“)


Diese im Zusammenhang mit dem Begriff Tiefenökologie formulierten Gedanken bilden den Kern dieses Kurses.
Wir fühlen immer wieder unsere Sorgen, wenn wir an die Umwelt und den Zustand um unsere Erde und unsere Mitwelt denken. Wir haben uns antrainiert, Gefühle, die dabei entstehen, zu unterdrücken, und es gibt eher die Neigung, sich vom Schmerz abzulenken. Doch genau diese Gefühle können uns auf Gefahr und Not hinweisen und als Warnsignale dienen, welche zu Veränderung unseres Handelns führen müssten. Trotz Kenntnis der Umstände und Sorgen über den Zustand der Erde, modellieren wir ein irgendwie erträgliches Leben. Was bleibt, ist häufig eine Empfindung von Ausgeliefertsein und nicht sehen und fühlen wollen, wie ernst die Situation wirklich ist.


Um Wege aus diesem Dilemma zu finden, hat die Umwelt- und Friedens-Aktivistin und buddhistische Lehrerin Joanna Macy bereits vor Jahrzehnten – in Verbindung mit dem XVI. Karmapa stehend – damit begonnen, modernere Erkenntnisse darüber, wie wir Menschen auf die globale Gefahr reagieren, mit alten buddhistischen Lehren zusammenzuführen. Diese Methode hat Joanna Macy unter dem Begriff Tiefenökologie seit vielen Jahren in Workshops in der Welt verbreitet und erfahrbar gemacht und soll in diesem Kurs an die Teilnehmenden weitergegeben werden. Es geht darum, sich gemeinsam auf das Empfinden von dem einzulassen, was wir angesichts des Leidens auf diesem Planeten wahrnehmen und aus dem heraus unsere innere Kraft und Wissen zu aktivieren, um im Einklang mit allem in der Welt zu handeln.


HIER – in diesem Kurs – gibt es einen Ansatz dafür, die tiefempfundene Motivation zum Wohle aller Wesen durch ein ERFAHREN innerer Klarheit in lebendigen Gruppenprozessen, Körper- und Atemübungen (KUM NYE) stärken zu können, um Körper und Geist wieder in Balance zu bringen.


Auch bei Menschen, die sich dem Buddhismus zugewandt haben, mögen sich immer wieder einmal Zweifel einstellen, ob Sichtweise und eigene Praxis wirksam sind. Indem wir ein tieferes VERSTEHEN erfahren, dass es in WIRKLICHKEIT zu allem Leben auf unserem Planeten keinerlei Getrenntheit gibt, sondern dass GRENZENLOSIGKEIT DES RAUMS die eigentliche Wahrheit ist, kann diese Erfahrung dann helfen, den bereits eingeschlagenen spirituellen Weg noch freudiger und konsequenter zu beschreiten.
Dies ist nach unserer Kenntnis die erste Veranstaltung, die direkt in einem solchen buddhistischen Zentrum stattfindet.


Tanja, Stefan und Axel haben das Holontraining bei Gabi Bott und Gunter Hamburger absolviert und sich dort kennengelernt. Helmuth Czekalla war lange im Vorstand der „Gesellschaft für angewandte Tiefenökologie“ und verfügt über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz.

Wir wollen an diesem Ort die tiefenökologischen Erfahrungsmethoden von Joanna Macy, ergänzt von „Kum Nye“-Übungen, zu einem intensiven Erlebnis machen, so dass diese „Arbeit, die wieder verbindet“ weitere Kreise erreichen kann.

Soweit erforderlich werden für die Anfahrt zu dieser Veranstaltung ab Koblenz und/oder Mayen einen Shuttle-Dienst organisiert.

Näheres ist nachzulesen unter:

https://kamalashila.de/programm/veranstaltungen/veranstaltung/verbundensein-interconnected/
https://kamalashila.de/dozent/helmuth-czekalla/
https://kamalashila.de/dozent/axel-peters/

 

 

 

 

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